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Meine Leidenschaft

Es wird sich jeder fragen : Warum macht der noch mit Tapedecks rum ? Einmal weil ich mir jetzt die Tapedecks endlich kaufen kann, für die ich mir damals als Schnösel die Nase an den Schaufenstern platt gerieben habe und andererseits: Die Geräte üben einfach eine noch grössere Faszination als Plattenspieler auf mich aus.

 

Das war meine "Kassettenrekorder" Karriere

1970 Blaupunkt Twen De Luxe

1972 Nordmende Komfort Stereo

1976 Elac CD520

1978 Dual C901

1980 Dual C939

1983 Toshiba PC-G50R

1990 ASC 3000

den letzten ASC verkauft 2003. Dann Wiedereinstieg 2007 mit einem Nakamichi BX125 "nur zum abspielen"...ihr wisst schon.... Dann nach und nach alle ehemaligen wieder erworben und angefangen von allen jemals gebauten Tapedecks den/die klanglich Besten zu finden. Diese Aufgabe habe ich für mich 2020 abgeschlossen. Haken dran....

 

Und wie bei Plattenspielern und Systemen gibt es viele verborgene Schätze zu heben, wie zB die DynEQ decks von NAD. Niemals zuvor und danach hat es ausser Björn Erik Edvardsen, jemand geschafft dermasssen viele Patente für ein Tapedeck unter einen Hut zu bekommen. Das Laufwerk von Sankyo (Nakamichi), Köpfe von Canon (ASC/Revox/Tandberg), DynEQ von Tandberg, Dolby-B+C und HX-Pro von B+O, dazu Playtrim als NAD Eigengewächs. Garniert mit dem aufwendigsten Schaltungslayout was man sich vorstellen kann. Allein 24 Trimmer im 6300 und 6100. Draussen sieht es dagegen regelrecht "öde" aus. Sehr Benutzerfreundlich beschränkt man sich auf einen Bias Steller. Das Ergebnis ist der authentischste "Live" Klang von allen jemals gebauten Tapedecks. Extrem präzise, linear, völlig ohne "Eigenklang", genau wie eine Studiobandmaschine. Ich habe lange gebraucht um den NAD auf die Spur zu kommen. Die einen haben geben ihn nicht her oder haben keine Anlage die auch nur annäherd Studiolevel erreicht um das Potential der Geräte zu erkennen. Alle anderen glauben es einem 'eh nicht wenn man das entsprechend kund tut. NAD war halt keine "bekannte" Tapedeck Marke. Und doch gingen sie immer vorne weg:

1980 > NAD 6150C das erste Dolby-C Tapedeck der Welt

1980 > NAD 6040 das erste Tapedeck mit Dolby HX (HX-Pro Vorläufer)

1985 > NAD 6155 das erste Tapedeck mit Playtrim

1986 > NAD 6240 das erste "Nicht-Tandberg" mit DynEQ Schaltung

1986 > NAD 6325 das erste Tapedeck mit CAR Kompressor

1987 > NAD 6300 das einzige Dreikopfdeck der Welt mit HX-Pro und DynEQ

Eben sehr innovativ und das ja nicht nur bei Tapedecks, nur hat es kaum einer mitgekriegt. Es gab einige eurpäische und amerikanische Tests mit entsprechenden Ergebnissen. Auch da mussten die Tester aufpassen, das ihnen nicht Grosskunden wegblieben und haben ihr Resumee in etwa so gehalten: "Der NAD 6300 kann es mit jedem Tapedeck der Welt aufnehmen !" ;-) Leider hat der beginnende DAT hype 1988 grössere Publikumserfolge dieser Tapedecks verhindert.

Das schreibt NAD über seinen 6300

"Der konkurrenzlose Spitzenrecorder 6300 wurde seit seinem ersten Erscheinen in der Fachöffentlichkeit von Aufnahmeprofis und der Fachpresse hochgelobt. Ergänzend zu den raffinierten Details, die schon auf den vorherigen Seiten beschrieben wurden, ist das elektronische Bandzählwerk umschaltbar zwischen normaler und Anzeige der verstrichenen Aufnahmezeit. Weiterhin ist der 6300 mit 4-fachen Dolby-Systemen fur Hintorbandkontrolle ausgestattet.

Die Trennung von Aufnahme- und Wiedergabekopf vergrößert den Dynamikbereich bei tiefen Frequenzen; der schmalere Wiedergabekopfspalt verbessert die Höhenwiedergabe.

Die Laufwerkmechanik zählt zum Besten was der Weltmarkt bietet: Unsymmetrisch mit verteilten Eigenresonanzen der beiden Schwungmassen (sie werden durch einen schwingungsdämpfenden Flachriemen in Drehung versetzt) als Dual-Capstan-Antrieb aufgebaut, wird das Band gleichmäßig an den Tonköpfen vorbei bewegt. Durchmesser der Tonwellen, Lager und Schwungmassen wurde bewußt unterschiedlich gewählt um mechanische Resonanzen abzuschwächen. Der aufwendige Antrieb isoliert Einflüsse der Cassettengehäuse und Bandwickel. Sie können sich nicht klangverschlechternd auswirken. Außer die Gleichlaufschwankungen unhörbar klein zu machen, verbes­sert die aufwendige Mechanik den Klang: Feinheiten wie Schwankungen des Azimuth's (schwankende Höhen) oder Rauhigkeiten verschwinden unter die Hörschwelle.

Aufnahmen des 6300 klingen offen, faszinieren durch ihre "Ruhe" und den klaren, transparenten Klang. So gute Qualität gab es bisher von Compact-Cassetten nicht zu hören."

 

Die NAD der 80er Jahre sind alle bei Sanyo als OEM Hersteller in Auftrag gegangen. Gefertigt wurden in unterschiedlichsten Fabriken unter anderem in Taiwan (Proton) und Malaysia. Das 6300 lief direkt bei Sanyo in Japan vom Band. Witzigerweise ist das von Sanyo ebenfalls gefertigte Carver TD 1200 ein um das DynEQ und CAR gestripptes 6340. Die Platine ist in den Bereichen einfach unbestückt geblieben und das Signal gebrückt.

 

Nakamichi Timeline

Hier ist der Test des 6300 aus HiFi Vision 06/1989 zu finden. Leider wurden nicht die eingemessen Maxell Cassetten verwendet so daß das Ergebnis aufnahmeseitig nicht ganz so gelungen war.Als Alternative zum NAD 6300 eignet sich in meinen Ohren nur das Nakamichi CR7E. Das war in Europa endlich der ersehnte Nakamichi mit IEC2 Entzerrung, der extrem präzise und linear klingt ohne ein "Eigenleben" wie der Dragon zu entwickeln. Das  "Super tuned" Profi Pendant zum Dragon, der ZX9 ist Dank der Abwesenheit der CMOS 4066 ( ZX9=Relais) und deren Soundshaping sehr neutral und sauber klingend. Bilder von meinem ZX9 bei der Überholung bei dem holländischen Spezialisten Norman v.Wijnen gibts HIER. Leider erreicht er nicht die extrem hohe Feinauflösung von CR5/7. Beide Decks, der NAD und der CR7 basieren auf dem selben Sankyo Laufwerk. Der NAD 6300 punktet mit sehr guter Dynamik, der CR7 mit hervorragender Feinauflösung und Räumlichkeit. Nakamichi hat aus dem Desaster (100% Garantie-Rückläufer) ihres ersten, für Henry Kloss gebauten Advent 200 mit komplett im Hause (!) hergestellten Laufwerk gelernt, und nur noch zugekaufte Laufwerke verbaut und dann mit den Köpfen aus eigener Herstellung veredelt. Anfangs von Wollensak in den Nakamichi 500, 600er 2-Kopf auch OEM Modellen, und Sony in allen 1000er und 700er 3-Kopf Modellen. Um dann mit dem sogenannten "classic mechanism"  als "Einsteiger" Laufwerk 1978 in der 580er Serie, Sankyo als ihren Haus und Hof Lieferanten zu verpflichten. Dieser für beide Seiten gewinnbringende Deal ging bereits 1976 über die Bühne. Sankyo musste sich im Gegenzug verpflichten keine eigenen höherwertigen Tapedecks, insbesondere 3-Kopf Decks mehr anzubieten. Nakamichi hatte dafür jetzt einen OEM verpflichtet, der ihre speziellen Wünsche und Ideen direkt umsetzen konnte, wie zB das "diffused resonance" Laufwerk und ihre im Kassettenbereich einmalige Kopfaufhängung mit den universalen Einstellmöglichkeiten (siehe unten). Man war nicht mehr auf die Qualität und Merkmale der angebotenen Zukauf-Laufwerke angewiesen. Hier eine sehr schöne (englisch) Story über Nakamichi : Nakamichi, One Man's Journey Through the World of Cassettes

 

Hier mal alle Nakamichi LW in Explosionsbildern:

 

Nakamichi BX LaufwerkNakamichi BX Laufwerk

 

Nakamichi Kopfbrücke des CD1, die Köpfe sind wie bei Bandmaschinen üblich hängend montiert.Nakamichi Kopfbrücke des CD1, die Köpfe sind wie bei Bandmaschinen üblich hängend montiert.

 Nakamichi CR7 LaufwerkNakamichi CR7 Laufwerk

 

 

 

Nakamichi Classic DriveNakamichi Classic Drive

 Dragon AutoreverseDragon Autoreverse

 

 

 Nakamichi ZX9 Direct DriveNakamichi ZX9 Direct Drive

 

RX505 Unidirectional DriveRX505 Unidirectional Drive

 

 

Ich besitze und schätze beide, den Dragon und den CR7, den einen für seinen "Sound" und den Innovationsschub den er allen Tapedecks beschert hat, den anderen als den finalen "europäischen" Nakamichi mit automatischer Einmessung mit IEC2 Entzerrung inklusive Azimuthjustage, die mMn allerdings in ihren Möglichkeiten von Laien völlig überschätzt wird. Die Möglichkeit Höhenverlust durch Bandverschleiss UND Azimuthfehler mittels der von NAD gemeinsam mit Dolby Lab's entwickelten Playtrimschaltung auszugleichen ist wesentlich hilfreicher und zielführender als bei abgenudelten Tapes noch am, im Minutenbereich liegenden, abweichenden Azimuth rum zu doktorn. Anders formuliert: so beschissene Mixtapes hat gar keiner mehr...und wenn kann man jeden Kopf mit dem Schraubendreher verstellen, wo ist das Problem ?

Wesentlich mehr Einfluss hat die korrekte EQ-Kurve bei der Wiedergabe, also entweder die alte IEC (1590µs) EQ Kurve von 1973 oder die von Nakamichi vehement abgelehnte (Ausnahmen CR7 und MR1B) IEC2 EQ Kurve die im März 1981 in Prag festgelegt wurde. Diese Entzerrung hat nichts mit TypI oder TypII Kassetten zu tun. Es geht hier um die Basis Entzerrung. Notwendig wurde diese Änderung mit den seit 1978 aufkommenden "Metal" TypIV Kassetten. Nakamichi hatte mit seinen Köpfen einen Wettbewerbsvorteil und die anderen Hersteller wollten mit Hilfe dieser Änderung zu Nakamichi aufschliessen. Nakamichi sah sich genötigt die Anschuldigungen insbesondere durch BASF das ihre Tapedecks nicht IEC konform wären in diversen offiziellen Statements zu verteidigen. Vereinfacht lässt sich sagen das die Europäer mehr Wert auf Rauschabstand gelegt haben, Nakamichi stellvertretend für Japan, hingegen mehr Wert auf hohe Aussteuerbarkeit und dabei geringen Klirr legte, siehe Nakamichis "ABC Brochure".

BASF hat die Entwicklung von Tapedecks mit Hilfe ihrer IEC Norm-master seit der Prager IEC Standardisierungskonferenz im März 1981 sehr aufmerksam verfolgt damit die IEC2 von allen eingehalten wurde und wenn nötig im Hintergrund insbesondere über die enge Koopperation mit Dolby Labs Einfluss genommen.

Hier ein Plot einer IEC2 Cassette, in diesem Fall ein Abex TCC162B Referenztape, abgespielt in einem Nakamichi CD1. Man sieht deutlich die so oder ähnlich in jedem Nakamichi herrschende IEC1 Loudness Charakteristik. Vor allem Dolby Lab's und Aufnahme Studios haben sich gegen die Inkompatibilität gewehrt. Nakamichi hat dann zähneknirschend mit dem Service Bulletin vom 27.8.1985 einen Umbau der Profi Tapedecks MR1 und 2 auf die IEC2 Variante veröffentlicht. Diese MR1 und 2 "B" sind mit einem weissen Klebepunkt auf dem Boden dicht an der Rückseite gekennzeichnet. Da das MR1 weitestgehend mit dem BX300 baugleich ist, kann man das dort 1:1 übernehmen.

 

IEC2 Tape Wiedergabe in einem Nakamichi TapedeckIEC2 Tape Wiedergabe in einem Nakamichi Tapedeck

Konkret bedeutete das eine Höhenanhebung bei 16Khz um mindestens 4dB, mit Dolby-B sogar  8dB, wenn man ein mit der modernen IEC2 aufgenommenes Tape auf einen IEC1 deck wie Nakamichi abspielt. Vom dem viel zu fetten Bass rede ich erst gar nicht. Umgekehrt ist es natürlich mit einer völlig dumpfen und basssarmen Wiedergabe noch schlimmer. Nakamichi hat auch genau so in ihrem Hauptmarkt USA in der Werbung argumentiert : "Kauft euch gefälligst einen Nakamichi, dann klingen auch alle Kassetten gut !"  Nö, iss klar. In Europa hat das aufgrund der besseren Aufklärung der Musikliebhaber durch renomierte Institute wie dem deutschen DHFI in Karlsruhe nicht ganz so gut geklappt. Das die "Deutsche Grammophon" und andere Klassiklabel dennoch so viele Musikassetten mit der alten IEC1 der Nakamichis, auch noch lange nach 1981 in Europa rausgebracht haben, lag an der persönlichen Freundschaft von Beethoven Liebhaber Etsuro Nakamichi und Herbert von Karajan. Mit Karajan als Zugpferd durfte man es sich in den 80ern als Label nicht verscherzen. Erst mit dem Siegeszug der "Digital Bin Duplicator" Technik und HX-Pro bei Musikassetten, Ende der 80er musste man zwangsläufig auch in der Klassik auf die moderne IEC2 EQ Kurve einschwenken. Nakamichi konnte (musste) wegen dem festhalten an der alten IEC1 auf Dolby HX-Pro verzichten. Es wäre ein sehr hoher Aufwand gewesen ihr gesamtes Konzept darauf umzustellen. Bei der von den Nakamichi Brüdern bevorzugten Klassik war der Nutzen von HX-Pro äusserst gering. Hohe Austeuerpegel kamen kaum vor. Im Gegenteil, viel eher konnte man dort das hauchzarte "atmen" von HX-Pro bei leisen getragenen Klavieranschlägen vernehmen.

Wer es einfach nur gut klingend mag ohne schnick schnack, holt sich den "kleinen" CR7, einen CR5. Der CR5 ist quasi ein auf das wesentliche reduzierter CR7. Er hat genau dieselben Audioplatinen und klingt daher exakt so gut wie der CR7 ! Wer keine Kompromisse machen will nimmt einen 6300 und staunt über schlicht nicht vorhandenen "Cassettenklang". Der 6300 klingt immer irgendwie nach "Quelle". Man kann beim besten Willen keinen Unterschied beim umschalten am Vorverstärker "Monitor-Source" feststellen. Extrem sauber, dynamisch und hochauflösend mit hervorragender Räumlichkeit und damit gleichauf mit dem "Über-deck" 3014. Warum das so ist habe ich auf der "Tandberg" seite geschrieben. Verblüffen kann auch der "kleine" Bruder 6100. Die Werbeaussage damals von NAD : "Wer keine Monitorfunktion braucht, dem reicht der 6100", ist kein Spruch sondern Realität für 95% aller Cassettenliebhaber. Der 6100 ist ein um den zweiten Dolby Kanal gestrippter 6300. Damit er auch klanglich mithalten kann, hat man ihm dafür den Canon PB Kopf des Tandberg 3014 in sein puristisches (konstruktion ohne cam motor!) Alps LW, als A/W Kopf spendiert. Wer will kann gerne nach Bildern googeln und wird überrascht sein.... ;-) Sehr empfehlenswert ist auch der kleinste DynEQ, NAD 6340 mit seinem betörenden Röhrensound.

 

Das schreibt NAD zum 6100

"Exzellente Klangqualität und ein­fache Bedienbarkeit sind zum unver­wechselbaren Kennzeichen für NAD Komponenten geworden. In der Preis­klasse des 6100 ist es durchaus nicht üblich einen Cassettenrecorder zu fin­den, der Compact Discs ohne Klang- oder Dynamik Verluste bei voller Aussteuerung aufzeichnen kann. Drei Spezialschaltungen ergänzen sich und ver­helfen zu überragender Qualität: Dolby HX PRO, DYNEQ und PLAY TRIM. Das Resultat: Anspringende, klare und fein durchgezeichnete Höhen bei Aufnahme und Wiedergabe. Bandrauschen ist nicht mehr zu hören weil Dolby C es bis zu 20 dB verringert. Das Restrau­schen der Recordereleklronik allein ist leiser als das Bandrauschen von Casset­ten.
CAR optimiert Überspielungen fürs Auto oder mit mobilen Geräten. FINE-BIAS gleicht Cassettenunterschiede im Hochton bereich schon beim Aufnehmen aus. LED Spitzenwertanzeigen geben zuverlässig kurzzeitige Pegelspitzen an, korrektes Aussteuern wird so zum Kinderspiel. Die Laufwerkmechanik ist auf große Zuverläs­sigkeit und langen Betrieb ausgelegt. Zwei Motoren bewegen das Cassetten-band, eine große, präzise ausgewuchte­te Schwungmasse mit Tonwelle wird über Flachriemen angetrieben. Gleichlauf Schwankungen sind nicht zu hören. Zum bequemeren Benutzen des Recor­ders wird eine drahtlose Infrarot- Fern­bedienung serienmäßig mitgeliefert.
Fazit: Hinter der übersichtlichen, eher unscheinbaren Frontplatte des 6100 verbirgt sich ein State- of-the- art-Recorder, mit dem man hervorragende Aufnahmen machen kann."

 

Das NAD 6100 wurde aufgrund der extrem hohen Aufnahmequalität und des relativ günstigen Preises meistens bis zum Excess benutzt, was der weiche Sendustkopf nicht lange mitgemacht hat. Die selbe Krankheit hat ja auch der Tandberg 3014.

Spannend ist einfach wie gut sich diese Tapedecks heute noch, selbst gegen modernste CD Player/DA Wandler schlagen, darin liegt der Reiz.

Zum Schluss ein kleiner Tip : viele machen den Fehler zum Vorband-Hinterband Vergleich den Schalter am jeweilgen Deck zu benutzen. Die Hersteller "tricksen" einen da fast immer aus indem man das "Vorband" Signal hinter der relativ komplexen Aufnahmeelektronik abgreift und nicht am viel saubereren Eingang. Da die Wiedergabeseite eines Decks aber vom Wesen her grundsätzlich einfacher und somit auch hochwertiger ist, wird man beim schalten am Gerät kaum einen Unterschied hören können. Deshalb immer den Monitorschalter am Vorverstärker für Vergleiche nutzen ! Nur da wird wirklich zwischen Quelle und Aufnahme umgeschaltet. Der Unterschied zwischen beiden Methoden ist ab und an schon fast dramatisch zu nennen.

die NAD Rasselbande....

DynEQ SerieDynEQ Serie

 

Hier ein paar Bilder aus meiner Sammlung

 

 

Mein erster "Stereo" Recorder von 1972: Nordmende Komfort Stereo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein erster "Nakamichi" ohne das es drauf steht. Ein ELAC CD520 (Nakamichi 500OEM) von 1976

 

 

Und hier mein drittes Tapedeck, das auch klanglich wirklich herausragend ist mit seinen diskret aufgebauten Aufnahme- und Wiedergabeverstärkern (Tandberg ick hör dir trapsen). Konnte ich NOS in OVP aus den Staaten erwerben. Hatte noch ein deutsches Schlachtgerät und ruckzuck den Trafo umgebaut inklusive Netzleitung. Muß man gehört haben sonst glaubt's einem 'eh keiner. Das LW ist ein sehr schlank bauendes hauseigenes 2-Motoren LW mit seperaten Cam-motor und Zahnrad-idler. Der W+F ist Dank grosser gekoppelter Schwungmassen excellent. Hat eine optische Quickreverse Funktion am Bandende. Der Rest steht auf der Frontplatte.

 

Nakamichi CD1, DR1 und CR4

 

 

 

 Köpfe vom NAD6300 von Canon, die selben die Revox verwendet hat.

 

 

NAD Triple DynEQ

 

 

 

 

 

 

NAD 6300 und 6100 in friedlicher Co-Existenz

 

 

 

Das wohl schlechteste und dabei schönste Tapedeck das es je gab. Aussen TEAC hui, innen langweilige Sony Mittelklasse...

TEAC V6030S. Der Nakamichi CD 1 darunter spielt dagegen auf Dragon Niveau.....ohne das es einer weiss.... :-)

 

 

 

Mindestens so gut wie ein Dragon, gefertigt in echter Manufakturarbeit (Platinen ohne Druck !), der ASC 3001. Fast nicht mehr zu bekommen !

 

 

 

 Weitere Bilder aus allen Zeiten findet man HIER in meiner cloud